Ein individueller Ausbau schafft ein mobiles Zuhause, das genau zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Nachhaltige Materialien und ein durchdachtes Konzept machen den Camper zur sicheren Basis auf Reisen.
Jessicas Beispiel zeigt: Die Finanzierung erfordert Planung. Dafür erhält man dann aber ein Fahrzeug, das einzigartig ist.
Viele, die von der Freiheit des Vanlife träumen, stehen vor der Frage: Fertigmodell kaufen oder individuell ausbauen lassen? Jessica wusste schnell, dass für sie nur Letzteres infrage kam. «Ich wollte kein Modell mit Standardausstattung, sondern etwas mit meiner eigenen Handschrift», sagt sie. Für sie ist der Van mehr als ein Fahrzeug. Er ist ein Stück Heimat, das sie auf Reisen begleitet.
Einen fixen Plan hatte Jessica zu Beginn nicht, eher eine Liste von Wünschen: Nasszelle, Küche und – für Jessica unverzichtbar – ein Ofen. «Ich bin leidenschaftliche Bäckerin und unterwegs gibt es selten gutes Brot.» So entstand ein Raumkonzept, das Helligkeit, Funktionalität und Behaglichkeit verbindet. Das Beispiel zeigt: Wer früh mit Profis spricht, kann auch ausgefallene Ideen realisieren.
Bei der Auswahl der Materialien liess sich Jessica Zeit. Isolierung mit Wolle oder synthetisch? Chemisches WC oder eine nachhaltige Lösung? Die Entscheidung fiel fast immer zugunsten der umweltfreundlicheren Variante. Damit zeigt sich ein Trend, den viele beim Camper-Umbau verfolgen: ein mobiles Zuhause, das nicht nur praktisch, sondern auch verantwortungsvoll gestaltet ist. «Ich wollte, dass mein Van so umweltfreundlich wie möglich wird», betont Jessica.
Gleichzeitig richtete sie den Camper bewusst auf autarkes Reisen aus. Damit kann sie auch abgelegene Orte erreichen. Im Rahmen ihres Engagements für Tiere realisierte sie, dass es überall auf der Welt Bedarf an Unterstützung gibt, oft in Regionen, die schwer zugänglich sind. «Mein Camper hilft mir, dass ich überall hinreisen und flexibel bleiben kann, nicht jede Nacht eine neue Unterkunft beziehen und bezahlen muss.»
Wer von einem individuellen Umbau träumt, sollte genau abwägen, wo sich Investitionen lohnen. «Ein Cheminée wie bei mir ist vielleicht nicht unbedingt nötig. Aber was ich definitiv jedem empfehlen würde, ist eine Toilette», sagt Jessica.
Ein Camper-Ausbau ist ein grosser Schritt – finanziell wie organisatorisch. Jessica hat ihn komplett selber finanziert: rund 80'000 Franken plus den Preis für das Fahrzeug. Möglich war das dank einer besseren Einkommenssituation und Unterstützung durch ihre Familie. Für andere kann auch ein Kredit eine gute Finanzierungsmöglichkeit sein.
Klar ist, Jessicas Investition hat sich gelohnt. Entstanden ist etwas Einzigartiges: ein fahrbares Zuhause, das perfekt zu ihrer Persönlichkeit passt. Gespannt, wie Jessicas brandneuer Camper aussieht? Eindrücke gibt’s im Video.
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